Aktuelles

 

Neue Laborräume am 31.03.21 in Betrieb genommen

Die Einrichtung der neuen Laborräume des Arbeitsbereiches "Bewegung, Training und aktives Altern" von Prof. Simon Steib nimmt fahrt auf. Rechtzeitig zum Sommersemester ist das Motion-Capturing-System in Betrieb gegangen und wird in den Lehrveranstaltungen des Arbeitsbereichs eingesetzt werden.

 

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Einladung zum Forschungskolloquium, Online am 08.02.2021

Referent: Veit Kraft (Technische Universität München, Fakultät für Sport-und Gesundheitswissenschaften, Lehrstuhl für Bewegungswissenschaft) 

Titel:   Effekte hochintensiven Intervalltrainings auf explizite und implizite motorische Gedächtnisinhalte 

Zeit:   Montag, 8.02.2021, 16:15 – 17.45 Uhr 

Ort:   https://heiconf.uni-heidelberg.de/y9un-mrzn-xtvx-6eux 

 

Abstract: 

Abstract Several factors are able to influence memory processes linked to motor skill consolidation. One is sleep, which is thought to play an important role particularly in the consolidation of declarative components of motor memory. In addition, a high intensity exercise bout immediately following motor practice has shown to enhance motor memory consolidation. A task which can be modulated to emphasize either the declarative (explicit) or procedural (implicit) components of motor memory is the Serial Reaction Time Task (SRTT). Our main research question is if such a high intensity exercise bout performed immediately after motor practice elicits different results on skill consolidation, depending on whether the motor task is more declarative or procedural in nature. Furthermore, we analyze the corticospinal excitability (CSE) over the primary motor cortex (M1) at different time points since this brain area is involved in motor consolidation processes. Preliminary results of this multi-site study are presented. 

 

 

Einladung zum Forschungskolloquium, Online am 25.01.2021 
 

Referent:   Philipp Wanner (Universität Heidelberg, Institut für Sport und Sportwissenschat, Arbeitsbereich Bewegung, Training und aktives Altern) 

Titel:   Optimierung motorischer Lernprozesse: Effekte einer akuten Herz-Kreislauf-Beanspruchung 

Zeit:   Montag, 25.02.2021, 16:15 – 17.45 Uhr 

Ort:   https://heiconf.uni-heidelberg.de/y9un-mrzn-xtvx-6eux 

 

Abstract: 

Hintergrund: 

Die Fähigkeit zur übungs- und erfahrungsbedingten Änderung der Bewegungskoordination (d.h. Aneignung einer motorischen Fertigkeit) ist nicht nur elementar für sportliche Höchstleistungen, sondern auch für ein unabhängiges Leben. Die Aneignung motorischer Fertigkeiten kann als motorisches Lernen verstanden werden und Leistungsveränderungen sind auf zentralnervöse Reorganisationsprozesse (Neuroplastizität) zurückzuführen.  

Aktuelle neurophysiologische Untersuchungen zeigen, dass Ausdauertraining nicht nur positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System haben kann, sondern auch auf lernrelevante Strukturen und Mechanismen. Bemerkenswerterweise konnten diese positiven Effekte bereits nach einem einmaligen kardiovaskulären Belastungsreiz beobachtet werden. Folglich wurden die ersten mechanistischen Modelle postuliert, wonach eine akute Herz-Kreislauf-Beanspruchung zu einem optimalen Milieu für neuroplastische Prozesse und somit zu einer transienten Optimierung motorischer Lernprozess führen kann. Eine direkte Verknüpfung der neurophysiologischen Ergebnisse mit behavioralen Daten wird in den meisten Untersuchungen jedoch vernachlässigt. 

Inhalt des Vortrags: 

Im Vortrag soll auf die Wirkungen einer einzelnen Herz-Kreislauf-Beanspruchung auf motorische Lernprozesse eingegangen werden. Hierzu werden die Ergebnisse aus mehreren Studien vorgestellt, die im Rahmen einer kumulativen Dissertation entstanden. Dies umfasst eine systematische Übersichtsarbeit in der die Effekte aus bisherigen Untersuchungen metaanalytisch quantifiziert wurden. In einem begleitenden Experiment wurde der Einfluss verschieden intensiver Herz-Kreislauf-Beanspruchungen auf das Erlernen einer komplexen motorischen Fertigkeit untersucht. Die Arbeiten sollen die aus neurophysiologischen Studien gewonnenen Erkenntnisse prüfen und die Wirkung für Sport und Prävention abschätzen. In zwei weiteren Experimenten wurde an der Modellindikation Morbus Parkinson der Transfer der Effekte auf Populationen mit motorischen und kognitiven Dysfunktionen ermittelt. Diese Ergebnisse sollen sowohl den Nutzen für die motorische Rehabilitation beurteilen als auch zum besseren Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen beitragen. 

 

 

Neue Publikation in der renommierten Fachzeitschrift „Sports Medicine“ erschienen

Sportsmedicine

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts unter Federführung von Prof. Dr. Astrid Zech (Universität Jena) und Prof. Dr. Karsten Hollander (Medical School Hamburg) wurden geschlechterspezifische Unterschiede bei Verletzungen im Laufsport untersucht. Die Ergebnisse der Meta-Regression sind nun in der Zeitschrift Sports Medicine erschienen. 

Link zur Publikation: https://link.springer.com/article/10.1007/s40279-020-01412-7

 

 

 

Neue Publikation in der Fachzeitschrift “Neurobiology of Learning and Memory“ erschienen

NeurobiologyoflearningandmemoryDer Artikel mit dem Titel „Acute Exercise Following Skill Practice Promotes Memory Consolidation in Parkinson`s Disease” ist Rahmen des durch die Deutsche Stiftung Neurologie (DSN) geförderten Projekts „Facilitating Motor Skill Learning by Aerobic training in Parkinson’s Disease“ entstanden. In dem Experiment konnte gezeigt werden, dass eine einzelne Herz-Kreislauf-Beanspruchung die motorische Gedächtnisbildung bei Personen mit Morbus Parkinson verbessern kann. Die Ergebnisse können daher eine direkte Relevanz für die Bewegungstherapie haben.

Link zur Publikation: https://authors.elsevier.com/c/1cQB13qNaA4OmK

 

 

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 08.04.2021
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