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Bewegung, Trainining und aktives Altern Aktuelles Archiv 2021

Aktuelle Neuerscheinung Mini-Ballschule, Band 1

In der Reihe Ballschule ist im Hofmann-Verlag das neue Buch Mini-Ballschule: Das ABC des Spielens in Kita und Verein von Roth, Roth und Hegar erschienen. In diesem Band wird ein wissenschaftlich überprüftes und praktisch erprobtes Programm für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren vorgestellt.

Kooperationsprojekt mit dem CNSR Anfang Dezember 2021 gestartet

Auch im Wintersemester 21/22 findet wieder das Projektseminar im Masterstudiengang „Sport und Bewegung über die Lebenspanne“ statt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung führen die Studierenden ein Experiment unter der Anleitung von Prof. Dr. Simon Steib und Dr. Philipp Wanner durch.

Eine Projektgruppe untersucht mit Hilfe der funktionellen Nahinfrarotspektroskopie (fNIRS) die Aktivitätsveränderung in präfrontalen und sensomotorischen Kortexarealen während des Übens fein- und grobmotorischer Fertigkeiten. Das Experiment findet in dem von Dr. Torsten Wüstenberg geleiteten Psychomotorik Labor des Zentrums für Selbstregulation und Regulationsforschung (CNSR) statt.

Wir freuen uns sehr über die Kooperation und weitere gemeinsame Forschungsprojekte!

Kraftmessplatten für das Human Movement Lab

Im Human Movement Lab stehen nun auch zwei Kraftmessplatten (AMTI und Kistler) für eine high-end Bewegungsanalyse zur Verfügung.

Am 30.11. und 01.12.21 fand der Einbau und die Installation der Kraftmessplatten in den Laborräumen des Arbeitsbereichs „Bewegung, Training und aktives Altern“ statt. Die Kraftmessplatten wurden in das bereits vorhandene Motion-Capturing-System integriert. Somit können im Human Movement Lab nun nicht nur Bewegungen analysiert, sondern auch die zugrundeliegenden Kräfte bestimmt werden.

Die Kraftmessplatten werden sowohl für Forschungsarbeiten als auch Lehrveranstaltungen genutzt.

Aktuelle Publikation in der renommierten Fachzeitschrift „Exercise and Sport Sciences Reviews“ erschienen

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts unter Federführung von Prof. Dr. Marc Roig wurden Effekte von akuten Trainingsbelastungen auf schlafabhängige Gedächtnisprozesse untersucht.

Link zur Publikation:
https://journals.lww.com/acsm-essr/Abstract/9000/Exercising_the_Sleepy_ing_Brain__Exercise,_Sleep,.99694.aspx

Vortrag zu Sport und Parkinson

Prof. Steib hält Vortrag über „Neue Trainingsansätze in der Therapie bei Parkinson“ im Live-Webinar Sport und Parkinson. Das Webinar wurde am 4.09.2021 ausgerichtet vom SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg.

Spiroergometrie-Upgrade für Human Movement Lab

Das Human Movement Labor wurde um eine Spiroergometrie-Einheit erweitert. Die ersten Leistungstests der Mitarbeiter des Arbeitsbereichs dienten sogleich als Anschauungsmaterial für die Ausdauer-Einheit der Vorlesung Bewegung und Training.

Neue Laborräume am 31.03.21 in Betrieb genommen

Die Einrichtung der neuen Laborräume des Arbeitsbereiches "Bewegung, Training und aktives Altern" von Prof. Simon Steib nimmt fahrt auf. Rechtzeitig zum Sommersemester ist das Motion-Capturing-System in Betrieb gegangen und wird in den Lehrveranstaltungen des Arbeitsbereichs eingesetzt werden.

Einladung zum Forschungskolloquium, Online am 08.02.2021

Referent: Veit Kraft (Technische Universität München, Fakultät für Sport-und Gesundheitswissenschaften, Lehrstuhl für Bewegungswissenschaft) 

Titel:   Effekte hochintensiven Intervalltrainings auf explizite und implizite motorische Gedächtnisinhalte 

Zeit:   Montag, 8.02.2021, 16:15 – 17.45 Uhr 

Ort:   https://heiconf.uni-heidelberg.de/y9un-mrzn-xtvx-6eux 

Abstract: 

Abstract Several factors are able to influence memory processes linked to motor skill consolidation. One is sleep, which is thought to play an important role particularly in the consolidation of declarative components of motor memory. In addition, a high intensity exercise bout immediately following motor practice has shown to enhance motor memory consolidation. A task which can be modulated to emphasize either the declarative (explicit) or procedural (implicit) components of motor memory is the Serial Reaction Time Task (SRTT). Our main research question is if such a high intensity exercise bout performed immediately after motor practice elicits different results on skill consolidation, depending on whether the motor task is more declarative or procedural in nature. Furthermore, we analyze the corticospinal excitability (CSE) over the primary motor cortex (M1) at different time points since this brain area is involved in motor consolidation processes. Preliminary results of this multi-site study are presented. 

Einladung zum Forschungskolloquium, Online am 25.01.2021

Referent:   Philipp Wanner (Universität Heidelberg, Institut für Sport und Sportwissenschat, Arbeitsbereich Bewegung, Training und aktives Altern) 

Titel:   Optimierung motorischer Lernprozesse: Effekte einer akuten Herz-Kreislauf-Beanspruchung 

Zeit:   Montag, 25.02.2021, 16:15 – 17.45 Uhr 

Ort:   https://heiconf.uni-heidelberg.de/y9un-mrzn-xtvx-6eux 

Hintergrund: 

Die Fähigkeit zur übungs- und erfahrungsbedingten Änderung der Bewegungskoordination (d.h. Aneignung einer motorischen Fertigkeit) ist nicht nur elementar für sportliche Höchstleistungen, sondern auch für ein unabhängiges Leben. Die Aneignung motorischer Fertigkeiten kann als motorisches Lernen verstanden werden und Leistungsveränderungen sind auf zentralnervöse Reorganisationsprozesse (Neuroplastizität) zurückzuführen.  

Aktuelle neurophysiologische Untersuchungen zeigen, dass Ausdauertraining nicht nur positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System haben kann, sondern auch auf lernrelevante Strukturen und Mechanismen. Bemerkenswerterweise konnten diese positiven Effekte bereits nach einem einmaligen kardiovaskulären Belastungsreiz beobachtet werden. Folglich wurden die ersten mechanistischen Modelle postuliert, wonach eine akute Herz-Kreislauf-Beanspruchung zu einem optimalen Milieu für neuroplastische Prozesse und somit zu einer transienten Optimierung motorischer Lernprozess führen kann. Eine direkte Verknüpfung der neurophysiologischen Ergebnisse mit behavioralen Daten wird in den meisten Untersuchungen jedoch vernachlässigt. 

Inhalt des Vortrags: 

Im Vortrag soll auf die Wirkungen einer einzelnen Herz-Kreislauf-Beanspruchung auf motorische Lernprozesse eingegangen werden. Hierzu werden die Ergebnisse aus mehreren Studien vorgestellt, die im Rahmen einer kumulativen Dissertation entstanden. Dies umfasst eine systematische Übersichtsarbeit in der die Effekte aus bisherigen Untersuchungen metaanalytisch quantifiziert wurden. In einem begleitenden Experiment wurde der Einfluss verschieden intensiver Herz-Kreislauf-Beanspruchungen auf das Erlernen einer komplexen motorischen Fertigkeit untersucht. Die Arbeiten sollen die aus neurophysiologischen Studien gewonnenen Erkenntnisse prüfen und die Wirkung für Sport und Prävention abschätzen. In zwei weiteren Experimenten wurde an der Modellindikation Morbus Parkinson der Transfer der Effekte auf Populationen mit motorischen und kognitiven Dysfunktionen ermittelt. Diese Ergebnisse sollen sowohl den Nutzen für die motorische Rehabilitation beurteilen als auch zum besseren Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen beitragen. 

Neue Publikation in der renommierten Fachzeitschrift „Sports Medicine“ erschienen

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts unter Federführung von Prof. Dr. Astrid Zech (Universität Jena) und Prof. Dr. Karsten Hollander (Medical School Hamburg) wurden geschlechterspezifische Unterschiede bei Verletzungen im Laufsport untersucht. Die Ergebnisse der Meta-Regression sind nun in der Zeitschrift Sports Medicine erschienen. 

Link zur Publikation: https://link.springer.com/article/10.1007/s40279-020-01412-7

Neue Publikation in der Fachzeitschrift “Neurobiology of Learning and Memory“ erschienen

Der Artikel mit dem Titel „Acute Exercise Following Skill Practice Promotes Memory Consolidation in Parkinson`s Disease” ist Rahmen des durch die Deutsche Stiftung Neurologie (DSN) geförderten Projekts „Facilitating Motor Skill Learning by Aerobic training in Parkinson’s Disease“ entstanden. In dem Experiment konnte gezeigt werden, dass eine einzelne Herz-Kreislauf-Beanspruchung die motorische Gedächtnisbildung bei Personen mit Morbus Parkinson verbessern kann. Die Ergebnisse können daher eine direkte Relevanz für die Bewegungstherapie haben.

Link zur Publikation: https://authors.elsevier.com/c/1cQB13qNaA4OmK